New Z.E.N. lädt dazu ein, die Welt von der eigenen Erfahrung ausgehend zu sehen. Erfahrung in einem ganz reinem Sinne, als „reine Erfahrung“ ohne subjektive Wertungen, nicht verfälscht durch egoistische Interpretationen.

Am Ende der Ausbildung des Z.E.N. wird klar, dass es nur Bewusstsein gibt. Allen großen spirituellen Traditionen ist dieses Prinzip gemeinsam: Bewusstsein ist alles. Und diese Erkenntnis – sobald sie konkret erlebt und erfahren werden kann – schafft Raum im persönlichen Erleben und befreit unmittelbar von Ballast und Beschränkungen.

Wenn unsere Identifizierung mit dem, was wir „Ich“ nennen, sich auflöst, wenn unser Bewusstsein sich in diesem Sinne erweitert, entfaltet sich unser Leben mit innerem Frieden und Leichtigkeit. Wir entwerfen – jeder für sich – eine besondere Überlieferung außerhalb des gängigen Wissens.

Wir sind unabhängig von Wort und Schrift. Wir sehen die wirklich eigene Natur des Menschen. Jeder Mensch, und das ist zweifellos bei den  meisten so, identifiziert sich mit seinem Verstand und seinen Emotionen statt mit seinem Sein, statt mit seinem in dem Sein verankerten Selbst, seinem Bewusstsein.

Das Sein ist das ewige, immer gegenwärtige Eine Leben jenseits der unzähligen Erscheinungen, die Geburt und Tod unterworfen sind. Das Dasein ist dein eigenes tiefstes Selbst, deine wahre Natur. Die Bewusstheit des Seins wieder zu erlangen ist die Aufgabe.

Das größte Hindernis das Sein zu erfahren, ist die Identifikation mit dem Verstand. Die Unfähigkeit das Denken anzuhalten, wirkt wie eine Krankheit. Mit „das Sein“ ist gemeint, ich existiere, Ich bin, versteigen wir uns nicht in eine Definition, „Ich bin dies!“

Ein wichtiger Teil des Ego– Verstandes ist das von der Individual-Psychologie brillant geschilderte tief sitzende Gefühl des Mangels, den Dingen nicht genügen zu können, der Unvollkommenheit, des Minderwertigkeitsgefühls.Wenn es bewusst ist, ist es ein Gefühl der Unzulänglichkeit, eines mangelnden Selbstwertgefühls, weniger bewusst ist es ein Gefühl des Haben-Wollens, der Bedürftigkeit. Die zwanghafte Ego-Befriedigung, die Identifikation mit den verschiedensten Dingen, das nicht endende Streben nach Besitz, Geld, Erfolg, Macht, Anerkennung, was nicht dauerhaft befriedigt werden kann, führt zum Gefühl des Unglücklichsein.

Solange wir uns mit unserem Verstand identifizieren oder den Gefühlen oder beidem, unbewusst identifizieren , sind wir unglücklich. Erst wenn wir der Identifikationen bewusst werden, werden wir im Bewusstsein ruhend diese Dinge ertragen, es ist wie es ist, erst die Bewertungen des Verstandes machen das Unglück.

New Z.E.N.

Effective Change

Bewusstwerdung und Veränderung der Denkprozesse, Förderung der  Methoden zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, „Entgrenzung“ einengender  Faktoren, im Rahmen des Bewusstseins.

New Individual-Psychology –  gruppiert sich um das Geltungsstreben; das ist der stetig im Untergrund arbeitende Drang, eine Minussituation, ein „Minderwertigkeitsgefühl“ zu überwinden.

Daraus leitet ’sich kompensatorisch das Geltungsstreben ab, das unter ungünstigen Bedingungen, insbesondere einer verzärtelnd-hemmenden Erziehung, in Machtstreben neurotisch entgleisen kann.

Neurose ist in der Individualpsychologie keine organische Krankheit, sondern falsche Lebens- form, soziale ‚Abwegigkeit‘, mangelnde Mitarbeit im Zusammenspiel der Menschen, eine „falsche Meinung von sich selbst und der Welt“.