Die Welt gerät aus den Fugen, so scheint es.

Sie verändert sich in ungeahntem Tempo, so glauben wir.

Die Radikalität  der Prozesse erschreckt.

Was beobachten wir: Protestbewegungen, politische Unruhen, Naturkatastrophen, Kriege, Konflikte,  Egoismen, Zweifel,  Angst,  Verlust des Arbeitsplatzes, Flucht,  Migration, Klimawandel,  Rassismus, Antisemitismus,  Reich und Arm […]. Die Liste scheint endlos.

Niemand überzeugt uns mit Antworten, die uns beruhigen und viele sind persönlich betroffen. Depressionen, Angsterkrankungen, Zwangsstörung, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Spielsucht, Magersucht, Bulimie, Schlafstörungen […].

Was hilft wirklich? – Das Angebot ist gigantisch und bringt die Informationsflut, schnell haben wir auch noch die Orientierung verloren.

Angst scheint der schlechteste Ratgeber in diesen Zeiten zu sein.

„Nur Mut!“, rufen ihre Autoren der Moderne. „Es ist nie zu spät!“

Wir ahnen, dass, wenn wir uns selbst erkennen, verändern wir uns, verändert das die Welt.