No1 I Juni 2021 I Führung 5.0

Habe Mut, andere zu ermutigen!

Warum moderne Führungskräfte Coaches, Trainer und Mentoren sein müssen und wie man aus zusammengewürfelten Einzelkämpfern ein starkes Team bildet.

Habe Mut, andere zu ermutigen!

„Kritiker haben wir genug. Was unsere Zeit braucht, sind Menschen, die ermutigen.“ Obwohl dieses Zitat unseres ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer schon ein paar Jahrzehnte her ist, ist es dennoch aktuell wie nie zuvor. Ermutigen statt kritisieren. Motivieren statt demotivieren. Mobilisieren statt lähmen. Genau dies gilt auchund ganz besonders, für moderne Führungskräfte. Aber wie gelingt es uns, unsere Führungskompetenzen zu erweitern – weg von den rein fachlichen Themen hinzu mehr Mitarbeiterorientierung? Wie können wir dies in der Praxis umsetzen? Und was heißt es überhaupt, ein Team erfolgreich zu führen? Fragen über Fragen, auf die wir dir gerne ein paar Antworten liefern. 

Bestimmt ist dir auch schon dieser besondere Typus Führungskraft begegnet, bei dem du dir dachtest: Wie konnte der eigentlich auf dieser Position landen? Entweder er ist fachlich top ausgebildet, kennt sein Gebiet wie kein anderer – aber er ist als Teamleader gänzlich ungeeignet und die Stimmung und Motivation sowohl im Team als auch bei einem selbst liegt am Boden. Oder, das Team versteht sich prächtig, man geht auch nach der Arbeit gemeinsam mit dem Teamleader fast schon freundschaftlich ein Bier trinken – aber eigentlich weiß jeder, dass man mit Fachfragen nicht bei ihm anklopfen braucht.  Beide Situationen sind für alle Beteiligten – Führungskraft, Team und Unternehmen – unbefriedigend und enden meist früher oder später in verdeckten oder offenen Konflikten. Vielleicht fragst du dich gerade selbst, ob du zu einem dieser, zugegebenermaßen zugespitzten, Typen gehörst. Wir können dich beruhigen: allein schon die Tatsache, dass du diesen Text hier liest, zeigt, dass du lediglich Anteile davon besitzt – wie jeder von uns. Es sollte jedoch unser Ziel sein, diese auf ein Minimum zu reduzieren und so zu einer wirklich guten Führungskraft zu werden. Für die Mitarbeiter. Für das Unternehmen. Und nicht zuletzt für sich selbst. 

Warum Führungskräfte Coaches, Trainer und Mentoren sein müssen 

Wie schaffen wir es also als Führungskraft andere zu ermutigen, einen erfolgreichen Teamspirit zu entwickeln, und dennoch jedem einzelnen mit seinen ganz individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden? Der Schlüssel dazu liegt in der Entwicklung der eigenen Coaching-, Training-, und Mentoringkompetenzen bei jeder einzelnen Führungskraft. Also auch bei dir. Folgende drei Punkte machen nämlich eine gute Führungskraft aus:  1. Sie trainiert, motiviert und ermutigt Mitarbeiter. Bindet sie in die eigene Gedankenwelt ein. Weckt Energien. 2. Sie mobilisiert und inspiriert Mitarbeiter. 3. Sie schafft Bewegung im Unternehmen. 

Und genau diese wesentlichen Aspekte von guter Führung können durch erfolgreiches und gutes Coaching, Training und Mentoring erlernt, gestärkt und umgesetzt werden. Eine Führungskraft, die in genau diesen drei Feldern ausgebildet ist, erlangt dadurch eine Vielzahl von Kompetenzen, die in ihrer Position benötigt werden: Moderationskompetenz, Visualisierungskompetenz, Konfliktmanagementkompetenz, Gesprächsführungskompetenz, Feedbackkompetenz, Reflexionskompetenz und Menschenkenntnis.  

Teamarbeit vs. Einzelkämpfer 

Apropos Team. Vielfach wird Teamarbeit allen Mitarbeitern übertragen, ohne kritisch zu hinterfragen, ob dies überhaupt effektiv und effizient ist. Jeder Praktiker weiß, dass es viele Aufgaben gibt, die sicher schneller und besser von einem einzelnen Mitarbeiter erledigt werden, als diese Aufgabe ausgerechnet auf ein Team zu übertragen.  

Ein gewisser Max Ringelmann soll vor über 100 Jahren schon herausgefunden haben, was im Grunde genommen jeder beobachten kann, der wachen Auges durch die Arbeitswelt geht: Dass sich Menschen in einer Gruppe unbewusst zurückhalten, sich bremsen, sich blockieren und damit weniger effektiv sind, als wenn sie allein arbeiten würden. Die mittlerweile abgedroschene Kurzformel dazu lautet: T.E.A.M. – toll, ein anderer macht’s. 

Insgesamt lässt sich aber dennoch sagen, dass Teamarbeit ganz spezielle und wichtige Vorteile hat, die zum Erfolg eines jeden Unternehmens beitragen. Da meistens sehr unterschiedliche Mitarbeitercharaktere in einem Team zusammenarbeiten, ist die Kreativität einer Gruppe, um bspw. Probleme zu lösen und Aufgaben zu bewältigen, synergetisch gesehen höher als bei einem Mitarbeiter, der sich als Einzelkämpfer durchschlagen muss. 

Zweifelsohne erschweren verschiedene Charaktere auf der anderen Seite jedoch genau diese Zusammenarbeit, die zu einer erfolgreichen Synergie führen kann. Coaching, Mentoring und Training können hier Abhilfe schaffen. Wenn sie von der Führungskraft richtig beherrscht und eingesetzt werden, setzen sie einen Entwicklungsprozess bei jedem einzelnen Mitarbeiter in Gang. Dadurch werden bei ihnen spezifische berufliche Kompetenzen entwickelt und gestärkt, um die gewünschten Resultate und Ziele zu erreichen. 

Was gute Führungskräfte alles können 

Die Führungskraft mit Mentor- und Training- und Coachingkompetenzen stellt mit ihren Fähigkeiten sicher, dass Mitarbeiter das machen, von dem sie wissen, wie man es macht. Sie lehrt sie, etwas zu machen, von dem sie noch nicht wissen, wie man es macht. Sie zeigt ihnen, wie sie etwas machen können, in dem sie wirklich gut sind. Sie hilft ihnen, ihre innewohnenden Fertigkeiten und Fähigkeiten zu identifizieren. Sie befähigt sie, diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu nutzen und anzuwenden. Dazu braucht es Mut. Den Mut, andere zu ermutigen. Also, worauf wartest du? 

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